Lafarge glänzt mit Ajax!
Mit der neuen Systemrecherche krönt Lafarge-Gips eine neue Generation von Webanwendungen.
7.000 Zeilen PHP-Code, 1.200 Datensätze, 74 unterschiedliche Systemgruppen, 12 verschiedene Ausgaben verteilt auf vier Funktionsmodule und eine gelungene Hochzeit zwischen TYPO3- und dem XAJAX-Framework – das sind die imposanten Eckdaten einer unserer ambitioniertesten Web 2.0 Anwendungen – und sie wächst weiter …
Hintergrund
takomat betreut den Konzern Lafarge Gips mittlerweile seit mehr als drei Jahren bei Strategie & Umsetzung seiner Online-Aktivitäten. Ende 2006 begannen die Konzeptionsarbeiten für das anspruchsvollste und wegweisenste Projekt der bisherigen Zusammenarbeit – die grundlegene Neuentwicklung einer vorherrschenden Schlüsselanwendung:
Die Lafarge-Systemrecherche.
Sie liefert alle notwendigen Informationen für die fachgerechte Planung und Erstellung von Trockenbaukonstruktionen in Form eines intelligenten Universal-Katalogs dessen Funktionsumfang weit über die Vergleichbarkeit technischer Daten einzelner Produktdetails hinausreicht. Das Werkzeug ermöglicht sowohl intern (Technische Hotline) wie auch extern (Verarbeiter, Architekten, Händler) schnellen Zugriff auf das komplette Produktuniversum.
Anspruch
Gemeinsam mit Lafarge Gips wollten wir einen neuen Standard schaffen, der in den Bereichen Bedienbarkeit, Anwendererlebnis und Interaktionsgefühl neue Maßstäbe setzt. Nur so konnte ein echter Mehrwert gegenüber vergleichbaren Systemen der Konkurrenz und bisherigen Lösungen geschaffen werden.
Das Ziel war eine Lösung auf zentraler Datenbasis, die über eine Online-Schnittstelle ein ähliches Interaktionsgefühlt vermittelt, wie eine klassische Desktopanwendung und damit maximaler Benutzerproduktivität gewährleistet.
Durch diesen Anspruch motiviert, entschieden wir uns letztendlich alle Ausgaben der Anwendung über die AJAX-Technologie abzubilden – ein absolutes Novum – nicht einmal berühmte Web 2.0 Portale & Anwendungen wie Flickr, Basecamp oder last.fm verfolgen diesen Ansatz in dieser Konsequenz zu Ende.
Ergebnis
Eine flexibles Anwendungsframework fasst sechs Hauptbereiche (Wand-, Decken-, Dachsysteme, etc.), die sich in der Daten-Attributierung wesentlich von- und selbst noch untereinander unterscheiden und führt den Nutzer in drei Schritten zum Ziel:
1. Suchformular
Zwei unterschiedliche Suchansätze (A Erweiterte Suche aufgrund bauphysikalischer Anforderungen / B Direkte Suche mittels Eingabe der Bauteilbezeichnung) leiten den Anwender zu einer Auswahlliste möglicher Systeme.
2. Listenansicht
Neben der Ansicht gewählter Kriterien, ermöglicht diese Listenansicht bereits durch die hohe Dichte an Datenattributen eine gute Vergleichbarkeit innerhalb der Ergebnisse.
3. Detailansicht
Neben der detaillierten Auskunft zu den technischen und bauphysikalischen (Brand-, Schall-, Wärmeschutz) Daten bietet dieser Teil der Anwendung folgende Zusatzfunktionen, die über eine Reiternavigation verfügbar sind – alle diese Module passen sich dynamisch den Werten des ausgewählten Datensatzes an:
- CAD-Detail-Download
Grafische Details liegen digital als CAD-Zeichnung vor und sind in den Formaten DWG, DXF, PDF, und GIF erhältlich
- Materialbedarfsrechner
Der Nutzer ermittelt für sein Bauprojekt seinen Gesamtbedarf. Das Ergebnis ist druckbar.
- Leistungsbeschreibung-Download
Die Leistungsbeschreibung des Systems lassen sich inklusive Zubehör in verschiedenen Formaten (TXT, GAEB 90, GAEB 2000) herunterladen und damit problemlos in die unterschiedlichsten Anwendungen als Ausschreibungstext übernehmen.
Zudem besteht die Möglichkeit, Nachweise und Prüfzeugnisse direkt per e-Mail anzufordern.
Ein Cookie-Gehirn sorgt letztendlich dafür, dass keine Eingabe jemals in Vergessenheit gerät – zudem kann der Nutzer durch diesen Ansatz seine Suchkriterien jederzeit leicht verändern – ohne die komplette Suchanfrage neu formulieren zu müssen.
Kommentar Werner Huber, Leiter technischer Service:
„Der Navigationskomfort war uns besonders wichtig“, erläutert Werner Huber, Leiter Technischer Service. “Alle Suchkriterien bleiben während der Recherche gespeichert. Dadurch kann man problemlos vor- oder zurücknavigieren, ohne Eingaben wiederholen zu müssen.
Die dynamische Navigation mit logischer Verknüpfung schließt Eingabefehler nahezu aus. Bei zu vielen Treffern hilft das System mittels eines Warnfensters, die Eingaben einzugrenzen. Im Suchergebnis, bzw. in der Trefferliste, sind die ausgewählten Anforderungen ständig präsent.”
„Mit der Systemrecherche haben wir ein komfortables Hilfsmittel für Verarbeiter, Planer und auch den Handel geschaffen, das die tägliche Arbeit deutlich erleichtert. Alle Beteiligten machen damit einen weiteren qualitativen Schritt nach vorn“.
Verweise:
http://www.lafarge-gips.de/Systemrecherche.1247.0.html
http://www.flickr.com
http://www.last.fm
http://www.xajaxproject.org/
